Dein Lauf-Gefühl auf dem Prüfstand: So nutzt du den Motivationstracker
Hand aufs Herz: Nicht jeder Lauf fühlt sich gleich an. Damit du deine Entwicklung nicht nur in Kilometern und Pace, sondern auch emotional im Blick behältst, ist im Tracker für jede Einheit ein Feld reserviert. Das Prinzip ist simpel: Nach dem Training rubbelst du ein Feld in der Kategorie frei, die dein Gefühl am besten beschreibt:
- Zäh: Wenn die Beine schwer waren und der Kopf eigentlich „Couch“ gerufen hat.
- Im Flow: Wenn es einfach lief – nicht zu hart, nicht zu locker, genau richtig.
- Rakete: Wenn du über den Asphalt geflogen bist und Bäume hättest ausreißen können.
„Aber woher weiß ich, welche Kategorie die richtige ist?“ Keine Sorge, es gibt hier kein Richtig oder Falsch und erst recht keine starre Definition. Das ist reine Intuition. Du wirst merken: Mit der Zeit entwickelst du ein feines Gespür dafür, wie sich ein „Raketen-Tag“ von einem „Flow-Tag“ unterscheidet.
Was, wenn eine Kategorie voll ist? Falls du eine Phase hast, in der du nur „Raketen“ sammelst und die Felder knapp werden: Luxusproblem! Das zeigt dir schwarz auf weiß, wie stark du gerade bist. Sollten die Felder einer Kategorie ausgehen, ist das kein Fehler im System, sondern ein direktes Feedback an dich.
Warum das Ganze? Der Tracker ist dein Frühwarnsystem und Motivator zugleich. Wenn du siehst, dass es über längere Zeit nur „zäh“ läuft, ist es vielleicht Zeit für eine Regenerationswoche oder einen neuen Trainingsreiz. Bist du nur noch als „Rakete“ unterwegs? Dann forder dich mal wieder heraus! Oft erkennst du so auch spannende Muster – zum Beispiel, wie Stress im Job oder deine Gesundheit deine Performance beeinflussen.
Hier das ganze noch mal in einem Video:
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